{"id":785,"date":"2017-05-30T12:04:01","date_gmt":"2017-05-30T10:04:01","guid":{"rendered":"http:\/\/theory-of-science.com\/de\/?page_id=785"},"modified":"2021-02-04T16:56:57","modified_gmt":"2021-02-04T15:56:57","slug":"uebung-18-01","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/theory-of-science.com\/de\/uebungen\/abschnitt-18\/uebung-18-01\/","title":{"rendered":"\u00dc18-1: Eine bedingte Wahrscheinlichkeit"},"content":{"rendered":"\n<p>Wir betrachten das Beispiel der demokratischen Wahl, in der es nur zwei Kandidaten 0 und 1 gibt. Im Buch werden die Elementarereignisse als Listen von Wahlresultaten (0 oder 1) der W\u00e4hler dargestellt. Im Idealfall wird angenommen, dass alle Elementarereignisse die gleiche Wahrscheinlichkeit haben. W\u00e4re die Anzahl <em>n<\/em> der wahlberechtigten W\u00e4hler genau bekannt, dann w\u00fcrden diese Wahrscheinlichkeiten alle bei 1\/<em>n <\/em>liegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nehmen wir an, dass es genau 10 W\u00e4hler gibt. Damit ist die Menge&nbsp;\u03a9 der 10-Tupel&nbsp;\u2329 <em>x<\/em><sub>1<\/sub>, &#8230;, <em>x<\/em><sub>10<\/sub>&nbsp;\u232a mit <em>x<sub>i<\/sub><\/em>&nbsp;\u2208 { 0, 1 }, <em>i <\/em>= 1, &#8230;, 10. Die Zahl der m\u00f6glichen Wahlausg\u00e4nge <em>n<\/em> ist also 2<sup>10<\/sup> = 1024. Wir betrachten zwei bestimmte Zufallsereignisse <em>A<\/em> und <em>B<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"padding-left:30px;\">Jedes Tupel\u00a0\u2329 <em>x<\/em><sub>1<\/sub>, &#8230;, <em>x<\/em><sub>10<\/sub>\u00a0\u232a aus <em>A<\/em> enth\u00e4lt genau 5 Wahlstimmen f\u00fcr den Kandidat 1.<br>Jedes Tupel\u00a0\u2329 <em>x<\/em><sub>1<\/sub>, &#8230;, <em>x<\/em><sub>10<\/sub>\u00a0\u232a aus <em>B<\/em> enth\u00e4lt mindestens 2 Wahlstimmen f\u00fcr den Kandidat 0.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>a)<\/strong> Berechnen Sie die Zahlen&nbsp;\u2135 ( <em>A<\/em> ) und&nbsp;\u2135 ( <em>B<\/em> ). Bestimmen Sie die Menge <em>A<\/em>&nbsp;\u2229 <em>B<\/em> und berechnen Sie die Zahl&nbsp;\u2135 ( <em>A<\/em>&nbsp;\u2229 <em>B<\/em> ). Berechnen Sie die Wahrscheinlichkeiten <em>p<\/em> ( <em>A<\/em> ), <em>p<\/em> ( <em>B<\/em> ) und die bedingte Wahrscheinlichkeit <em>p<\/em> ( <em>A<\/em>\/<em>B<\/em> ) = <em>p<\/em> ( <em>A<\/em>&nbsp;\u2229 B ) \/ <em>p<\/em> ( <em>B<\/em> ), wie dies in Abschnitt 11 im Buch durch relative H\u00e4ufigkeiten beschrieben wird.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>b)<\/strong> Formulieren Sie die Ereignisse <em>A<\/em>, <em>B<\/em> und <em>A<\/em>&nbsp;\u2229 <em>B<\/em> in realistischer Weise. (Hinweis: Stellen Sie sich einen Wahlkampf vor. Eine verschworene Gruppe von Parteig\u00e4ngern ist sich sicher, dass alle Gruppenmitglieder Kandidat 0 w\u00e4hlen. <em>A<\/em> beschreibt die Kopf-an-Kopf Wahl.)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>c)<\/strong> Interpretieren Sie in diesem Beispiel die bedingte Wahrscheinlichkeit <em>p<\/em> ( <em>A<\/em>\/<em>B<\/em> ) inhaltlich. Warum ist diese bedingte Wahrscheinlichkeit gr\u00f6\u00dfer als 1\/2?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>d)<\/strong> Diskutieren Sie, ob Sie die am Anfang vorausgesetzte Gleichverteilung der Elementarereignisse realistisch finden. Sehen Sie in diesem Beispiel eine andere Verteilung der Elementarereignisse?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>e)<\/strong> Formulieren Sie das Beispiel so um, dass alle Wahrscheinlichkeiten durch Prozentwerte angegeben werden k\u00f6nnen. (Hinweis: Ersetzen Sie 10 durch 100.)<br><\/p>\n\n\n<ul class=\"nav nav-pills nav-justified\">\n<li><a href=\"https:\/\/theory-of-science.com\/de\/uebungen\/abschnitt-17\/uebung-17-07\/\">&lt;&lt;&lt;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/theory-of-science.com\/de\/uebungen\/abschnitt-18\/uebung-18-02\/\">&gt;&gt;&gt;<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir betrachten das Beispiel der demokratischen Wahl, in der es nur zwei Kandidaten 0 und 1 gibt. 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