{"id":794,"date":"2017-05-30T12:06:01","date_gmt":"2017-05-30T10:06:01","guid":{"rendered":"http:\/\/theory-of-science.com\/de\/?page_id=794"},"modified":"2021-02-04T17:00:22","modified_gmt":"2021-02-04T16:00:22","slug":"uebung-18-05","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/theory-of-science.com\/de\/uebungen\/abschnitt-18\/uebung-18-05\/","title":{"rendered":"\u00dc18-5: Schritte zur Bildung einer Wahrscheinlichkeitsdichte"},"content":{"rendered":"\n<p>Wir betrachten ein unendliches Modell <em>x<\/em> = \u2329 <em>G<\/em><sub>1<\/sub>, <em>G<\/em><sub>2<\/sub>, <em>R<\/em> \u232a, wobei <em>G<\/em><sub>1<\/sub>,&nbsp;<em>G<\/em><sub>2<\/sub> und <em>R<\/em>&nbsp;\u2282&nbsp;<em>G<\/em><sub>1<\/sub>&nbsp;\u00d7&nbsp;<em>G<\/em><sub>2<\/sub> gegeben sind. Wir nehmen an, dass&nbsp;<em>G<\/em><sub>1<\/sub> endlich viele und&nbsp;<em>G<\/em><sub>2<\/sub> unendlich viele Grundobjekte enth\u00e4lt. Die Anzahl der Elemente aus&nbsp;<em>R<\/em> sei eine unendlich gro\u00dfe Menge von m\u00f6glichen Sachverhalten. Wir untersuchen die Wahrscheinlichkeit, dass eine m\u00f6gliche Faktensammlung <em>z<\/em> im Grad \u03b1 zu einem gegebenen Modell <em>x<\/em> passt. Dabei sollen Grade&nbsp;\u03b1 durch reelle Zahlen zwischen 0 bis 1 dargestellt werden. Da die Menge der m\u00f6glichen Faktensammlungen unendlich ist, k\u00f6nnen relative H\u00e4ufigkeiten nicht verwendet werden. Es gibt zu viele m\u00f6gliche Faktensammlungen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>a)<\/strong> Bilden Sie das kartesische Produkt&nbsp;<em>G<\/em><sub>1<\/sub>&nbsp;\u00d7&nbsp;<em>G<\/em><sub>2<\/sub> und die Potenzmenge&nbsp;\u2118 (&nbsp;<em>G<\/em><sub>1<\/sub>&nbsp;\u00d7&nbsp;<em>G<\/em><sub>2<\/sub> ). Beschreiben Sie die Typisierung&nbsp;\u03c4 von <em>R<\/em> \u00fcber&nbsp;<em>G<\/em><sub>1<\/sub> und&nbsp;<em>G<\/em><sub>2<\/sub> und die Menge&nbsp;\u03a9 aller m\u00f6glichen Relationen <em>R <\/em><sup>*<\/sup> \u00fcber <em>G<\/em><sub>1<\/sub>&nbsp;\u00d7&nbsp;<em>G<\/em><sub>2<\/sub>.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>b)<\/strong> Verwenden Sie&nbsp;\u03a9 als Menge von Elementarereignissen und verwenden Sie die Potenzmenge&nbsp;\u2118 (&nbsp;\u03a9 ) als Menge von Zufallsereignissen <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/theory-of-science.com\/de\/wp-content\/ql-cache\/quicklatex.com-53bc46d57393793c2f2b46f48275eb1b_l3.png\" class=\"ql-img-inline-formula quicklatex-auto-format\" alt=\"&#92;&#99;&#97;&#108;&#32;&#65;\" title=\"Rendered by QuickLaTeX.com\" height=\"11\" width=\"12\" style=\"vertical-align: -1px;\"\/>. Formulieren Sie eine Zufallsvariable <em>f<\/em> :&nbsp;\u03a9&nbsp;\u2192 <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/theory-of-science.com\/de\/wp-content\/ql-cache\/quicklatex.com-dcfbb8f1c868d0756e2be1a8d16e4e7f_l3.png\" class=\"ql-img-inline-formula quicklatex-auto-format\" alt=\"&#92;&#109;&#97;&#116;&#104;&#98;&#98;&#123;&#82;&#125;\" title=\"Rendered by QuickLaTeX.com\" height=\"10\" width=\"11\" style=\"vertical-align: 0px;\"\/>. Jedem Elementarereignis <em>e<\/em>&nbsp;\u2208&nbsp;\u03a9 wird eine Zahl <em>f<\/em> ( <em>e<\/em> ) =&nbsp;\u03b1 zugeordnet, so dass die Werte in dem reellen Intervall [ 0, 1 ] liegen. Stellen Sie die Zufallsfunktion <em>f<\/em> graphisch dar. Zeichnen Sie die Elemente aus&nbsp;\u03a9 als 2-dimensionale Punkte in einer Ebene mit <em>x<\/em>&#8211; und <em>y<\/em>-Achsen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>c)<\/strong> Zeichnen Sie einen Punkt aus der Ebene in b) ein und links oder rechts von der Ebene einen Kreis. Zeichnen Sie einen Pfeil vom Punkt <em>z<\/em> zu dem Kreis so, dass der Punkt zu dem Kreis aufgeklappt wird. Bezeichnen Sie den Kreis mit <em>R<\/em> &#8218;. Zeichnen Sie einen weiteren Kreis <em>R<\/em> und einen weiteren Punkt <em>x<\/em>, so dass der Punkt zum Kreis <em>x<\/em> aufgeklappt wird. Interpretieren Sie die Symbole <em>x<\/em>, <em>z<\/em>, <em>R<\/em>, <em>R<\/em> &#8218; wie oben beschrieben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>d)<\/strong> Zeichnen Sie einen weiteren Punkt <em>z<\/em><sup> *<\/sup> in das Koordinatensystem ein, so dass&nbsp;<em>z<\/em><sup> *<\/sup> und <em>x<\/em> horizontal auf derselben Linie liegen. Tragen Sie einen weiteren Kreis <em>R <\/em><sup>*<\/sup> so ein, dass dieser Kreis&nbsp;<em>R <\/em><sup>*<\/sup> zum gr\u00f6\u00dften Teil innerhalb des Kreises <em>R<\/em> liegt, aber ein kleiner Teil von&nbsp;<em>R <\/em><sup>*<\/sup> au\u00dferhalb von <em>R<\/em> liegt. Zeichnen Sie eine horizontale Linie eine, die beide Kreise <em>R<\/em> und&nbsp;<em>R <\/em><sup>*<\/sup> schneidet.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>e)<\/strong> Versuchen Sie eine Dichte&nbsp;\u03b4 zu definieren,&nbsp;\u03b4 : [ 0, 1 ] \u2192 <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/theory-of-science.com\/de\/wp-content\/ql-cache\/quicklatex.com-dcfbb8f1c868d0756e2be1a8d16e4e7f_l3.png\" class=\"ql-img-inline-formula quicklatex-auto-format\" alt=\"&#92;&#109;&#97;&#116;&#104;&#98;&#98;&#123;&#82;&#125;\" title=\"Rendered by QuickLaTeX.com\" height=\"10\" width=\"11\" style=\"vertical-align: 0px;\"\/>. Stellen Sie dazu den Durchschnitt der in d) gezeichneten Kreise von&nbsp;<em>R<\/em> und&nbsp;<em>R <\/em><sup>*<\/sup> auf der horizontalen Linie der beiden Kreise <em>R<\/em> und&nbsp;<em>R <\/em><sup>*<\/sup> dar. Interpretieren Sie die L\u00e4nge dieses Durchschnitts. Versuchen Sie einen Funktionswert \u03b4 (&nbsp;\u03b1 ) graphisch als eine relative H\u00e4ufigkeit von Relationen&nbsp;<em>R <\/em><sup>*<\/sup> zu interpretieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>f)<\/strong> Was machen Sie mit dem Teil von <em>R <\/em><sup>*<\/sup>, der au\u00dferhalb von <em>R<\/em> liegt? Tragen Sie ein Rechteck so ein, dass alle Kreise im Rechteck liegen. Bezeichnen Sie die <em>x<\/em>-Achse des Rechtecks durch&nbsp;<em>G<\/em><sub>1<\/sub> und die <em>y<\/em>-Achse durch <em>G<\/em><sub>2<\/sub>. Verl\u00e4ngern Sie die horizontale Linie durch <em>R<\/em> und&nbsp;<em>R <\/em><sup>*<\/sup>, so dass die Linie komplett durch das Rechteck hindurchgeht. Bestimmen Sie graphisch die L\u00e4nge der Strecke auf der Linie, deren Elemente in&nbsp;<em>R <\/em><sup>*<\/sup> aber nicht in <em>R<\/em> liegen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>g)<\/strong> \u00dcbersetzen Sie die beiden in der Linie bestimmten L\u00e4ngen der beiden Strecken in mengentheoretische Durchschnitte. (Hinweis: Bilden Sie das Komplement <em>R<\/em> <em><sup>c<\/sup><\/em> von <em>R<\/em> und schneiden Sie <em>R <\/em><sup>*<\/sup>&nbsp;\u2229 <em>R<\/em> <em><sup>c<\/sup><\/em>.)<br><\/p>\n\n\n<ul class=\"nav nav-pills nav-justified\">\n<li><a href=\"https:\/\/theory-of-science.com\/de\/uebungen\/abschnitt-18\/uebung-18-04\/\">&lt;&lt;&lt;<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir betrachten ein unendliches Modell x = \u2329 G1, G2, R \u232a, wobei G1,&nbsp;G2 und R&nbsp;\u2282&nbsp;G1&nbsp;\u00d7&nbsp;G2 gegeben sind. Wir nehmen an, dass&nbsp;G1 endlich viele und&nbsp;G2 unendlich viele Grundobjekte enth\u00e4lt. Die Anzahl der Elemente aus&nbsp;R sei eine unendlich gro\u00dfe Menge von m\u00f6glichen Sachverhalten. 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